Freistaat Bayern und Fraunhofer forschen an sicherer Verschlüsselungstechnik

0
693
Die Bayerische Landesverwaltung will den Übergang zur nächsten Generation der Verschlüsselungstechnik frühzeitig einleiten. (Foto: weinstock, www.pixabay.com)

Der Freistaat Bayern will in seinem Behördennetz den Datenaustausch so absichern, dass Angreifer auch mithilfe künftiger Quantencomputer nicht mitlesen können. Eine Fraunhofer-Forschungsgruppe und das Bayerische Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) kooperieren zur Erforschung von Verschlüsselungstechniken der nächsten Generation.

Leistungsfähige Quantencomputer werden voraussichtlich in den nächsten Jahren in der Lage sein, einige der heutigen Verschlüsselungsverfahren zu brechen. Die bayerische Landesregierung will darum im Sinne eines “aktiven und vorausschauenden Risikomanagements” vorsorgen. Sie hat einen Forschungsauftrag an das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) vergeben. Ergebnisse der Forschungsgruppe “Sichere Infrastruktur” am Standort Weiden i. d. OPf. sollen dann schnell in bestehende Systeme integriert werden. Dafür sorgt auch die Zusammenarbeit mit dem LSI, das für die Gefahrenabwehr in der staatlichen IT zuständig ist.

“Unsere Experten aus Wissenschaft und Verwaltung arbeiten gemeinsam an einer neuen Technologie für sichere Daten, die auch zukünftigen Angriffen mit dann modernsten Quantencomputern gewachsen ist”, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here