Neues Amphibienfahrzeug der U.S. Marines

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Ein ACV verlässt ein Schiff im Rahmen von Tests im Pazifischen Ozean. (Foto: BAE Systems)

Das U.S. Marine Corps hat den 184-Millionen-Dollar-Auftrag zur Serienproduktion des neuen Amphibious Combat Vehicle (ACV) erteilt. Bei dem ACV handelt es sich um eine mobile und anpassungsfähige Plattform zur Durchführung von amphibischen Operationen. Laut dem Hersteller BAE Systems, der das Fahrzeug gemeinsam mit IVECO Defence Vehicles entwickelte, soll das ACV eine dreimal so hohen Überlebensfähigkeit wie das Assault Amphibious Vehicle besitzen.

Durch den Sechs-Zylinder-Motor mit 690 PS verfügt das ACV über eine sehr hohe Leistung, so dass es Geschwindigkeiten von knapp 90 km/h (an Land) erreichen kann. Durch seine modulare Bauweise bietet es den Marines zudem genügend Flexibilität, um zusätzliche Missionsaufgaben zu erfüllen oder zukünftige Technologien zu integrieren.

Der nun erreichte Meilenstein mit der Beauftragung der Serienproduktion folgt der jüngsten Erklärung des U.S. Marine Corps, dass das ACV die Anforderungen zur ersten Einsatzbefähigung (Initial Operational Capability – IOC) erfülle.

“Wenn das ACV in Dienst gestellt wird, wird es eine hochmoderne Lösungen zur Durchführung von maritimen Einsätzen bieten und eine wichtige Rolle bei den komplexen und anspruchsvollen Missionen des Marine Corps spielen”, sagte John Swift, Direktor für amphibische Programme bei BAE Systems. Dieses erste Los von 36 Fahrzeugen der Serienproduktion soll Anfang 2021 auf insgesamt 72 Fahrzeuge anwachsen. Es besteht die Optionen des Abrufs von 80 Fahrzeugen pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren.

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