Förderrichtlinie für PSA in Kraft getreten

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Es stehen rund 163 Millionen Euro für innovative Projekte bereit. (Foto: Antonio Cansino, pixabay.com)

Die “Richtlinie für die Bundesförderung von Forschungs- und Technologievorhaben zur Produktion innovativer persönlicher Schutzausrüstung” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist in Kraft getreten. Mit dieser können Unternehmen und Forschungseinrichtungen Förderungen für innovative Projekte im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) beantragen. 

Ziel der Förderung ist es, vermehrt Anreize für die Weiterentwicklung und Verbesserung von Schutzausrüstung zu erzeugen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu intensivieren. Dadurch sollen die Wettbewerbsfähigkeit von deutschen Unternehmen gestärkt und Produktionskapazitäten in der Bundesrepublik erhalten werden. Konkret sollen durch die Förderrichtlinie mehrere Schwerpunkte bei PSA anvisiert werden. Diese Punkte sind unter anderem Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit, Funktionalität, Automatisierung und Digitalisierung der Produktion von PSA sowie ein Beitrag zur Effizienz der Nationalen Reserve Gesundheitsschutz (NRGS).

Für die Richtlinie stehen bis zum Jahr 2025 163 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe der Förderung ist für Unternehmen abhängig von der “Marktnähe der zu entwickelnden Lösungen”. Dafür werden zwischen 15 bis 50 Prozent der Gesamtkosten bezuschusst. Für Forschungseinrichtungen können projektbezogene Ausgaben bis zu 100 Prozent gefördert werden. Weitere Informationen zu Förderungen rund um PSA finden sich hier.

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