Hamburger Staatsrat Pörksen leitet den IT-Planungsrat

0
1184
Jan Pörksen ist Chef der Senatskanzlei und des Personalamtes der Freien und Hansestadt Hamburg. (Foto: Jan Niklas Pries/Senatskanzlei Hamburg)

Turnusgemäß ist zum Jahreswechsel der Vorsitz des IT-Planungsrates vom Bund zurück an die Länder gegangen. Nachfolger von Bundes-CIO Dr. Markus Richter ist der Hamburger Staatsrat und Chef der Senatskanzlei, Jan Pörksen, der das Gremium in diesem Jahr leiten wird, bevor der Vorsitz im Jahr 2022 wieder zurück an den Bund wechselt.

Für Pörksen gelte es mit Blick auf die Corona-Pandemie, in seiner Amtszeit einerseits bestehende Projekte fortzuführen und sich ebenso den kommenden Herausforderungen zu stellen, die sich im Zuge der rasch fortschreitenden Digitalisierung unter veränderten Rahmenbedingungen ergeben. Vor allem aber die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) stehe unverändert im Mittelpunkt des Handelns, so der Hamburger Staatsrat, denn sie sei von zentraler Bedeutung für die bundesweite Digitalisierung der Verwaltungsservices.

Wichtig sei hier vor allem das Modell “Einer für Alle”, nach dem künftig Online-Dienste von einem Land entwickelt und anschließend allen anderen Ländern zur Verfügung gestellt würden. Damit eine sinnvolle gemeinsame Nutzung von Diensten gelingen könne, müssten dafür die Grundlagen in Form eines einheitlichen Zielbildes und einheitlicher Standards entwickelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Hamburger Vorsitzes soll es werden, die Rolle der öffentlichen Verwaltung als Nutzerin, Bereitstellerin und Auftraggeberin von digitalen Technologien neu zu definieren. Die Verwaltung müsse die IT-Nutzung auf Augenhöhe mit Technologieanbietern gestalten. Standards und klare Rahmenbedingungen würden helfen, reibungsloser zusammenzuarbeiten. So werde die Verwaltung für innovative Anbieter attraktiver, außerdem soll eine erhöhte technische und fachliche Qualität der Anwendungen erreicht werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here