Bundesamt für Justiz wird von Präsidentin geführt

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Die zum Jahreswechsel ernannte Präsidentin des Bundesamtes für Justiz, Veronika Keller-Engels (links), folgt auf ihren Vorgänger Heinz-Josef Friehe, der Ende Dezember in den Ruhestand trat. (Foto: BS/Photothek/Janine Schmitz)

Veronika Keller-Engels wurde von der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht (SPD), zur neuen Präsidentin des Bundesamtes für Justiz in einer Feierstunde in Berlin ernannt. In ihrer Antrittsrede betonte Keller-Engels das Bundesamt getreu seines Leitsatzes “modern, digital ausgerichtet und leistungsstark” führen zu wollen.

Sie trägt Verantwortung für über 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an fünf Standorten in Bonn beschäftigt sind. Keller-Engels folgt auf ihren Vorgänger Heinz-Josef Friehe, der Ende Dezember in den Ruhestand getreten ist.

Die Juristin war seit 2018 beim Generalbundesanwalt beim Bundes­gerichtshof im Grundsatzreferat der Abteilung für Terrorismus tätig. Außerdem war sie bis 2013 Referentin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Weitere Stationen ihrer Karriere führten sie u. a. an die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union in Brüssel sowie die Landesjustiz Bayern und das Bundesverfassungsgericht.

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