BaWü fördert 44 KI-Projekte

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Im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs sollen Forschung und Entwicklung zu Künstlicher Intelligenz im Mittelstand und der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft beschleunigt und verbessert werden. (Foto: geralt/pixabay.com)

Im Rahmen des “KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg” hat das Wirtschaftsministerium 44 Projekte nominiert, die nun mit Fördergeldern in Höhe von 11,4 Millionen Euro rechnen können. Die ausgewählten Vorhaben sollen dazu beitragen, technologische Hürden abzubauen und die Entwicklung von KI-Produkten und Dienstleistungen im Ländle zu beschleunigen.  

Künstliche Intelligenz biete der Wirtschaft völlig neue Möglichkeiten und könne dazu beitragen, Produkte ebenso wie Dienstleistungen maßgeblich zu verbessern, erklärt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Mit Hilfe des KI-Innovationswettbewerbes unterstütze man gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Land, diese “enormen Chancen zu nutzen”. Insgesamt 11,4 Millionen Euro stellt das Wirtschaftsministerium für Zwecke der Forschung und Entwicklung von Innovationen auf dem Gebiet der KI bereit. Die Zuwendungen fließen in 44 Projekte, die dazu beitragen sollen, technologische Hürden bei der Kommerzialisierung zu überwinden und das Tempo bei der Entwicklung von KI-Produkten “made in Baden-Württemberg” zu beschleunigen.

“Der globale Wettbewerb KI entwickelt sich rasend schnell. Um dabei vorne mitzuspielen, dürfen wir uns nicht darauf beschränken, KI-Lösungen aus den USA oder China erfolgreich anzuwenden. Baden-Württemberg muss selbst ein führender Entwicklungsstandort für KI werden”, führt die Wirtschaftsministerin aus. Mit dem Innovationswettbewerb biete man ambitionierten jungen ebenso wie etablierten Firmen aus Baden-Württemberg eine Plattform, eigene KI-Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Die Technologie sei ein Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kernbranchen im Land nachhaltig zu stärken und zugleich neue Wachstumsfelder zu erschließen. Die geförderten Projekte deckten darum ein breites Spektrum an KI-Technologien und Anwendungsfeldern ab, beispielsweise in den Bereichen Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Gesundheit, Mobilität, Handel, Logistik, Energie und Bauwirtschaft. Insgesamt sind 73 kleine und mittlere Unternehmen am Innovationswettbewerb beteiligt, wobei die Fördersumme je nach Umfang des Vorhabens zwischen 110.000 Euro und 420.000 Euro beträgt. Zusätzlich zur Landesförderung investieren die KMU weitere 9,1 Millionen Euro. Alle Projekte sollen bis Dezember 2021 abgeschlossen sein.

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