ITZBund in neue Rechtsform gewandelt

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(Grafik: heladodementa, pixabay.com)

Das ITZBund ist zum Jahreswechsel in eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen umgewandelt worden. Basis für diese Wandlung ist das Inkrafttreten des “Gesetzes über die Umwandlung des Informationstechnikzentrums Bund in eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und zur Änderung weiterer Vorschriften” vom 7. Dezember 2020. Mit der neuen Rechtsform soll der verstärkten ressortübergreifenden Leistungserbringung des zentralen IT-Dienstleisters des Bundes Rechnung getragen werden, so das ITZBund in einem Statement. Aus selbigem Grund setze sich der Verwaltungsrat ab sofort ebenso aus Vertretern aller Bundesressorts zusammen.

Die grundsätzliche Ausrichtung und Organisation sollen gleichwohl erhalten bleiben. So bleibt das ITZBund ein Bestandteil der unmittelbaren Bundesverwaltung. Vergabe- und Haushaltsrecht sowie die beamten- und tarifrechtlichen Regelungen des Bundes gelten uneingeschränkt weiter. Zukünftige Organe der Anstalt sind der Verwaltungsrat und das Direktorium. “Fünf Jahre nach der Gründung des ITZBund ist die Umwandlung in eine AöR für uns ein wichtiger Meilenstein, zugleich aber auch Ansporn weiterhin mit guten Leistungen und gutem Service zu überzeugen, damit sich unsere Kunden voll und ganz auf ihre fachlichen Aufgaben konzentrieren können. Als AöR tritt das ITZBund dafür an, IT-Dienstleistungen dynamisch und innovativ ressortübergreifend zu erbringen. Dass wir das können, haben wir vielfach bewiesen”, so Dr. Alfred Kranstedt, der seit 2017 Direktor des ITZBund ist.

Das ITZBund war zum Jahresbeginn 2016 aus ursprünglich drei Behörden als zentraler IT-Dienstleister für die Bundesverwaltung entstanden. Seine Gründung war der erste Schritt zur Umsetzung der Konsolidierung der IT des Bundes. Mittlerweile arbeiten an 12 Dienstsitzen 3.400 Beschäftigte im gesamten Bundesgebiet. Das sind rund 45 Prozent mehr als zu Gründungszeiten. Auch die Fläche der Rechenzentren hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt und beträgt aktuell rund 7.600 Quadratmeter. 2021 werden weitere 500 neue Stellen für die wachsenden Aufgaben geschaffen.

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