Warnung vor Überlastungen

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Aufgrund der überlasteten Telefonhotlines für die Impftermine befürchtet die Deutsche Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) überlastete Leitstellen. (Foto: BS/Klawon)

Der hessische Landesverband der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) warnt im Zusammenhang mit den Terminvergaben für die Corona-Impfungen vor einer Überlastung der Leitstellen.

Die langen telefonischen Wartezeiten beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) würden zu einem erhöhten Notrufaufkommen führen und die Leitstellen zusätzlich belasten. “Anrufer berichten immer wieder, dass sie sich bei Anruf der 116 117 bis zu einer Stunde in der Warteschleife befinden, die Telefonate sogar teilweise abbrechen. Verunsichert und hilflos wählen diese dann oft die 112 und bitten um Hilfe”, erklärte Landesverbandsvorsitzender der DFeuG Hessen, Sven Ziegler.

Ziegler mahnt eine kurzfristige Lösung vom Sozialministerium an. Er könne sich eine Implementierung von fahrenden Bereitschaftsärzten, auf die die Leitstellen direkt Zugriff hätten und die von Rettungsdienstbesatzungen nachgefordert werden könnten, als Lösung vorstellen. Durch dieses Vorgehen könnten zudem unnötige Belastungen der Notaufnahmen verhindert werden, da “alle Patienten nach derzeitiger Rechtslage im Grunde final einem Arzt zugeführt” werden müssten, so Ziegler.

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