Start der European Patrol Corvette

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Vier Nationen schlossen sich für die Entwicklung der neuen europäischen Korvette zusammen. (Foto: BS/Ficantieri)

Die European Defence Agency (EDA) gab vergangene Woche den Start eines neuen Projektes zur Entwicklung einer europäischen Korvette bekannt. Italien, das den Lead dieser Gruppe von vier PESCO-Teilnehmerländern (Frankreich, Griechenland und Spanien) hat, bat die EDA um Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes. Die EDA wird nun durch die Entwicklung und Implementierung des Common Staff Target (CST), Common Staff Requirements (CSR) und eines Business Case (BC) unterstützend tätig. Mit ihrem Fachwissen im Projektmanagement und der Harmonisierung von Fähigkeitsanforderungen wird die EDA auch das Leitungsgremium des Projektes unterstützen.

Ziel ist die Entwicklung einer neuen Klasse von Kriegsschiffen namens “European Patrol Corvette” (EPC). Diese sollen mehrere Systeme und Nutzlasten bzw. Module tragen, um eine große Anzahl von Aufgaben und Missionen auf modulare und flexible Weise erfüllen zu können. Die EPC ist als gemeinsame Plattform geplant, eine gemeinsame Basis, die von den teilnehmenden Mitgliedstaaten entsprechend ihren nationalen Bedürfnissen und Spezifikationen nach Bedarf angepasst werden kann. Die Gesamtverdrängung soll nicht mehr als 3.000 Tonnen betragen, so dass die Schiffe von kleineren Häfen aus operieren können (Tiefgang weniger als 5,5 Meter). Die Länge des Schiffes, das mit Diesel- und/oder Elektromotoren ausgestattet werden soll, sollte 110 Meter nicht überschreiten.

Die aktuellen Planungen sehen die Herstellung des ersten Prototyps für die Jahre 2026-2027 vor.

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