Training der Drohnenpiloten in Rostock-Laage

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Die Diamond DA-42 wurden ursprünglich für die Instrumentenflugausbildung der Lufthansa beschafft. (Foto: BS/Lufthansa)

Wie die Ostsee Zeitung berichtet, hat die Lufthansa-Flugschule in Rostock-Laage den Auftrag der Bundeswehr zum Training der Drohnenführer erhalten. “Damit ist der Standort gesichert”, sagte der Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training European Flight Academy, Matthias Lehmann, der Ostsee Zeitung.

Die Drohnenführer der Bundeswehr werden in Laage allerdings nicht das Lenken von Drohnen lernen, dies übernimmt der Hersteller in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und – im Fall der Heron – den israelischen Streitkräften. Es handelt sich vielmehr um die Besonderheit, dass auch Drohnenführer Piloten sein müssen. Um den Pilotenschein zu erhalten sind allerdings Flugstunden notwendig und diese werden nun auf den neuen Maschinen der Lufthansa-Flugschule absolviert.

Erst in 2018 waren dort fünf neue Schulungsflugzeuge vom Typ Diamond DA-42 “Twin Star” sowie zwei Simulatoren dieses Musters in Rostock-Laage in Betrieb genommen worden. Ursprünglich zur Ausbildung von Lufthansa-Piloten. Kapazitäten, die angesichts der Pandemie-Krise für absehbare Zeit nicht mehr benötigt werden.

Die Diamond DA-42 ist ein zweimotoriges Propellerflugzeug der neuesten Generation. Sie verfügt über zwei je 168 PS starke Dieseltriebwerke und bietet Platz für vier Personen. Dank ihrer effizienten und leistungsstarken Triebwerke verbraucht die DA-42 im Vergleich zu ihrem Vorgängermuster PA-44 rund ein Drittel weniger Treibstoff bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit und verfügt über eine 50 Prozent höhere Steigleistung bei simuliertem Triebwerksausfall. Hierdurch konnte der Bundeswehr das kosteneffizienteste Angebot unterbreitet werden.

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