CDU-Homepage angegriffen

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Die CDU-Homepage war während des Parteitages unter Beschuss. (Screenshot: www.cdu.de)

Hacker griffen während des ersten digital durchgeführten Parteitags der CDU am Wochenende die Homepage der Partei an. Laut Generalsekretär Paul Ziemiak kamen die Angriffe vor allem aus dem Ausland. Die CDU sei vorbereitet gewesen und habe die Angreifer abwehren können.

Die CDU-Homepage soll Ziel von DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) gewesen sein. Dabei versuchen Angreifer, Server durch massenhafte Anfragen zu überlasten. In der Folge konnte der Video-Stream der Veranstaltung zeitweise nicht verfolgt werden. Parallel war sie aber über Youtube und TV-Sender verfügbar. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom wurden die DDoS-Angriffe aus Osteuropa, Afrika und Deutschland unterbunden.

Die Arbeitsplätze der Delegierten waren vorsorglich außerhalb der Partei-Netze eingerichtet worden, sodass der Ablauf des Parteitages nicht gestört werden konnte. Auch das digitale Wahlsystem konnten die Angreifer nicht erreichen. Dieses lief auf Servern eines Dienstleisters.

Der neu gewählte Parteivorsitzende Armin Laschet sagte in seiner Schlussrede, mit dem digitalen Parteitag sei die CDU ein großes Risiko eingegangen. Erfolgreiche Angriffe oder technische Pannen hätten viel Häme einbringen können.

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