Das Jahr der Containerschutzwände

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Bodenplatten verhindern das Einsinken der Container in den Grasboden (Foto: Bloedorn Container)

Großflächige Evakuierungen, der Einsatz vieler Rettungskräfte, Notunterkünfte und Abstandsregeln – die Kampfmittelräumung wurde im vergangenen Jahr vor große Herausforderungen gestellt. Mit Containerwänden konnte Bloedorn Container 2020 in vielen Szenarien einen zusätzlichen Schutz bieten.

Insgesamt sieben Mal wirkte das Team des Dienstleisters an der Absicherung von Bombenverdachtspunkten mit. Die Seecontainer halbierten in einem Fall den Evakuierungsradius. Schon im Januar 2020 schirmten Bloedorn Container auf Basis von Berechnungen des Ingenieurbüros Döring vier Kampfmittelverdachtspunkte in Dortmund mit sechs Containerschutzwänden ab. Die Wände wurden auf dem Ausbreitungsweg der Druckwelle positioniert, um diese abzuleiten. Simulationen gaben Aufschluss über die Wirksamkeit der Maßnahme. So konnten ein Klinikum, die Blutbank und innenstädtische Infrastruktur geschützt und weniger Patienten verlegt werden. Es folgten weitere Einsätze in Münster, Essen und Koblenz – teilweise musste schnell gesprengt und die Schutzwände innerhalb kürzester Zeit montiert werden. Teilweise konnte eine mit Wasser befüllte Einhausung der Bombe zur erheblichen Reduktion des Evakuierungsradius beitragen. „Jeder Einsatz ist anders und wir müssen uns immer wieder neu in die Einsatzpläne einfügen. Da hilft es, dass unser Team bereits Erfahrung hat und die richtigen Fragen stellt“, zieht Gesellschafter Björn Henkel sein Resümee.

Die Autorin des Gastbeitrags ist Sandra Kirschbaum, Bloedorn Container GmbH.

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