Wendt wiedergewählt

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Rainer Wendt ist erneut zum Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) gewählt worden. (Foto: BS/Tomas Moll)

Rainer Wendt ist als Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) wiedergewählt worden. Er erhielt 188 Stimmen der 331 Delegierten des DPolG-Bundeskongresses, der erstmals digital stattfand. Wendts Gegenkandidatin, die niedersächsische Bundestagsabgeordnete und Polizeibeamtin Kirsten Lühmann, kam auf 116 Stimmen.

Zum Ersten Stellvertreter Wendts wurde der langjährige Hamburger DPolG-Landesvorsitzende und ehemalige Bürgerschaftsabgeordnete, Joachim Lenders, gewählt. Zu weiteren Stellvertretern wurden Thorsten Grimm aus Bayern, Ralf Kusterer aus Baden-Württemberg), Sabine Schumann aus Berlin sowie Heiko Teggatz von der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft bestimmt.

Wendt forderte unmittelbar nach der Wahl, dass Corona-Erkrankungen bei der Polizei als Dienstunfall anerkannt werden. “Es kann nicht sein, dass erkrankte Kolleginnen und Kollegen sowie ihre Angehörigen mit dieser schlimmen Krankheit und ihren Folgen allein gelassen werden. Hier ist eindeutig der Dienstherr gefragt.” Die Beweislast für die Ansteckung dürfe nicht auf die Einsatzkräfte abgewälzt werden. Wendt meint: “So lässt sich zum Beispiel für die Bundespolizei kurzfristig eine verbindliche Rechtsverordnung auf den Weg bringen, die Corona als Dienstunfall abdeckt. Aber auch jedes einzelne Bundesland muss jetzt zügig diese Regelung treffen.”

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