Erfolgreiches Jahr für Hubschrauberstaffel

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Airbus-Hubschrauber des Typs H 145 und ähnliche Modelle sind bundesweit im Einsatz (Foto: BS / music4life, pixabay.com)

Trotz erschwerter Pandemiebedingungen kann auf eine große Anzahl erfolgreich bewältigter Aufgaben zurückgeblickt werden: Die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württembergs hatte im vergangenen Jahr mehr als 2.200 Einsätze zu bewältigen.

“Die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg ist ein wesentlicher Garant für erfolgreiche und effektive Polizeiarbeit”, hebt der Präsident des Polizeipräsidiums Einsatz, Ralph Papcke, die Bedeutung der Arbeit der Pilotinnen und Piloten hervor. Dies ist auch an der großen Bandbreite der Einsatzgebiete ersichtlich: Neben Gewässerüberwachung und verkehrspolizeilichen Aufgaben konnten 2020 insgesamt 65 Vermisste lebend aufgefunden werden, 58 flüchtige Tatverdächtige und Fahrzeuge aufgespürt werden und viele weitere Erfolge bei Fahndungen und Sucheinsätzen verbucht werden. Die Bilanz übertrifft dabei sogar die des Vorjahres.

Zahlreiche der über 2.000 Flugstunden wurden in Nachteinsätzen absolviert. Während dabei die technische Ausstattung eine große Rolle spielt, die mittels moderner Kameras und Wärmebilder auch nachts effektive Einsätze ermöglicht, sind es vor allem die Einsatzkräfte selbst, die für die positive Bilanz verantwortlich sind: Im Schichtbetrieb stand die Einheit der Hubschrauberstaffel zu jeder Tageszeit bereit. “Jede Minute zählt – daher sind unsere Pilotinnen und Piloten Tag und Nacht unterwegs. Denn wir alle wissen: Das Verbrechen schläft nicht”, merkt Innenminister Thomas Strobl (CDU) an.

Die Kräfte der Hubschrauberstaffel müssen sich auch auf neue Einsatzgebiete einstellen: Durch die zunehmende trockenheitsbedingte Waldbrandgefahr in den vergangenen Jahren nimmt auch die Bedeutung von Löscheinsätzen zu. Um dafür gewappnet zu sein, waren sowohl zusätzliche Schulungen als auch die Aufrüstung zweier Hubschrauber nötig, an denen nun Außenlöschbehälter mit großem Fassungsvermögen befestigt werden können.

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