BSI veröffentlicht Standard zum Business Continuity Management

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Der BSI-Standard 200-4 hilft bei der Herstellung von Krisenresilienz. (Foto: ilkercelik, stock.adobe.com)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Standard für den Aufbau eines Business Continuity Management Systems (BCM) herausgegeben. Dieser ist Teil der IT-Grundschutz-Methodik. Bis Ende Juni kann der Community Draft kommentiert werden.

Mit dem neuen BSI-Standard 200-4 entwickelt das Bundesamt den bekannten Vorgänger 100-4 weiter. Dieser lief noch unter dem Begriff “Notfallmanagement”. Neben neuen Erkenntnissen zum Thema Business Continuity Management sollen auch die Erfahrungen aus der Corona-Krise eingeflossen sein.

Der Standard verfügt über ein Stufenmodell mit vereinfachten Einstiegsstufen. Die Methodik ist detaillierter ausgearbeitet und enthält nun auch mehr Hilfestellungen sowie Beispieltexte für die praktische Umsetzung. Außerdem hat das BSI Synergien mit anderen Aspekten des IT-Grundschutzes und sonstigen einschlägigen Systemen umfangreicher dargestellt. So können BCM, Informationssicherheitsmanagement, IT Service Continuity Management, Krisenmanagement und andere Systeme besser ineinandergreifen.

Die Kommentierungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. Bis dahin sollen bereits bedarfsweise aktualisierte Fassungen veröffentlicht werden.

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