Retterprämie wird nicht abgeschafft

0
431
Die sogenannte Retterprämie wurde in der vergangenen Legislaturperiode in Brandenburg eingeführt. (Foto: Bruno /Germany, pixabay.com)

Als Reaktion auf Medienberichte bekräftigte Brandenburgs Innenminister, Michael Stübgen (CDU), dass die sogenannte Retterprämie nicht zur Disposition stünde. Derzeit würde nur eine Evaluierung des Verwaltungsverfahrens zur Gewährung von Jubiläumsprämien und Zuschüssen zum Aufwandsersatz für freiwillige Feuerwehren durchgeführt.

Eine Evaluation ist im Koalitionsvertrag festgeschrieben worden. Mit dieser soll geprüft werden, ob und wie das Verwaltungsverfahren optimiert werden kann. Die Retterprämie, die am Ende der vergangenen Legislaturperiode eingeführt wurde, solle Ausdruck des Dankes der Gemeinschaft sein. Es sei aber wichtig, dass der gut gemeinte Akt auch gut umgesetzt werde, erklärte Stübgen. Ziel sei es, in absehbarer Zeit eine adressatengerechte Softwarelösung umzusetzen.

Mit der Retterprämie erhalten ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) oder der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) pro Jahr 200 Euro. Nach einem zehnjährigen Engagement in einer Einsatzabteilung bekommen die Kräfte eine einmalige Sonderzahlung von 500 Euro.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here