Großbritannien beschafft Sensor-to-Shooter-System

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Die britische Armee erhält den Dismounted Joint Fires Integrator (DJFI) von Elbit. (Foto: BS/Elbit Systems UK)

Die britische Armee beschafft für 102 Millionen Britische Pfund (rund 115 Millionen Euro) ein modernes Sensor-to-Shooter-System. Der Dismounted Joint Fires Integrator (DJFI) nutzt moderne Wärmebildtechnologie und verbessert hierdurch die Fähigkeit der Soldaten, Ziele auf dem Gefechtsfeld zu erkennen und zu identifizieren.

Es liefert im Anschluss die Zieldaten zur präzisen Bekämpfung. Mithilfe einer speziellen Software auf einem Tablet werden die vom DJFI gesammelten Informationen digital an ein Artilleriesystem oder ein Flugzeug gesendet, um das Ziel sofort zu bekämpfen, während der Soldat, der das System bedient, in der Deckung bleibt.

“DJFI wird eine schnelle und hochpräzise Zielbekämpfungen ermöglichen”, erläuterte Oberst Kieran Sheldon, Stellvertretender Leiter des Army Joint Effects Delivery Team. “DJFI wird nicht nur im gesamten Heer für unsere Feuerunterstützungsteams und die Joint Terminal Attack Controller eingesetzt, sondern auch für die 3. Commando Brigade, das RAF Regiment und unsere Spezialkräfte. Dies ist ein Schlüsselsystem, das direkt zur Modernisierung unserer Streitkräfte beitragen wird, um zukünftigen Bedrohungen zu begegnen.”

DJFI wird mit sechs verschiedenen Integrationssätzen geliefert, die jeweils für bestimmte Einsatzaufgaben auf dem Gefechtsfeld zugeschnitten sind und mit vorhandener Hard- und Software kombiniert werden können. Die Technologie ist so konzipiert, dass sie zusammen mit ähnlicher Ausrüstung anderer Streitkräftekombiniert, integriert und eingesetzt werden kann.

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