Zulage geplant

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In Nordrhein-Westfalen sollen Polizeibeamte, die im Bereich der Bekämpfung von Kinderpornografie tätig sind, in Zukunft eine Erschwerniszulage und damit mehr Geld erhalten. (Foto: knipseline, www.pixelio.de)

In Nordrhein-Westfalen sollen Polizeibeamte, die für Ermittlungen kinderpornografisches Material auswerten müssen, künftig eine Erschwerniszulage erhalten. Dies sieht ein entsprechender Verordnungsentwurf vor, der laut Düsseldorfer Innenministerium allerdings noch nicht im Kabinett behandelt wurde.

Die Rede ist von einem monatlichen Betrag in Höhe von 300 Euro. Dieser soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 ausgezahlt werden. Allerdings sollen die Mittel nur an Beamtinnen und Beamte fließen. Das kritisieren Gewerkschaften. So verlangen die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Ausweitung auch auf Tarifbeschäftigte. Außerdem wird gefordert, die Zulage zu dynamisieren und bereits rückwirkend ab Jahresbeginn 2020 zu zahlen. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass Kolleginnen und Kollegen, die erfolgreich Taten aufgeklärt haben, inzwischen aufgrund der hohen psychischen Belastung jedoch wieder in einer anderweitigen Verwendung tätig sind, nicht mehr von der Zulage profitieren können.

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