Rekordeinnahmen bei der Hundesteuer

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Seit 2009 sind die kommunalen Einnahmen aus der Hundesteuer um rund 50 Prozent gestiegen. (Grafik: Destatis)

Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten – Ein Haustier wie zum Beispiel ein Hund werden in dieser Zeit immer beliebter. Sie verursachen aber auch Kosten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteile, nahmen die Kommunen in den ersten drei Quartalen 2020 rund 331 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Für die Städte und Gemeinden bedeutete dies ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Einnahmen aus der Hundesteuer seien in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im Jahr 2019 verbuchten Städte und Gemeinden insgesamt 370 Millionen Euro. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr und 50 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor: 2009 hatte die Hundesteuer den Städten und Gemeinden noch 248 Millionen Euro eingebracht.

Bei der Hundesteuer handelt es sich um eine Gemeindesteuer. Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzer entrichten müssen, auch von der Anzahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass auch die Zahl der vierbeinigen Haustiere gestiegen ist.

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