Schweden erneuert seine Korvettenflotte

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Die vorhandenen fünf Korvetten werden mit modernen neuen Systemen ausgestattet. (Foto: BS/Saab)

Die Swedish Defence Materiel Administration (FMV) unterzeichnete vergangene Woche zwei Verträge zur Erneuerung der Korvetten. Zum einen zur Produktdefinitionsphase für die Mid-Life Upgrades (MLU) von fünf Korvetten der Visby-Klasse sowie zum zweiten zur Produktdefinitionsphase von neuen Korvetten, als Visby-Generation 2 bezeichnet. Die Visby Generation 2 ist eine Weiterentwicklung der Visby-Klasse Version 5 und wird unter anderem mit modernen Seezielflugkörpern sowie einem neuen Torpedo- und Flugabwehrraketensystem ausgestattet.

Die erste Korvette der Visby-Klasse lief am 8. Juni 2000 vom Stapel. Heute sind fünf Korvetten im Einsatz. Die nun unter Vertrag gegangene Produktdefinitionsphase bezüglich Mid-Life Upgrades zielt darauf ab, die fünf Schiffe der Klasse über das Jahr 2040 hinaus einsatzfähig zu machen. Neben der Modifizierung der bestehenden Systeme wird ein Flugabwehrraketensystem als neue Fähigkeit hinzugefügt. Der Seezielflugkörper RBS15 wird auf die neueste Version aufgerüstet, ebenso wie das Torpedosystem mit dem neuen Saab Lightweight Torpedo.

“Der Vertrag ist ein großer Schritt nach vorne für Schwedens Überwasserkampffähigkeit, mit der Aufrüstung der aktuellen Korvetten und der Schaffung der nächsten Schiffsgeneration”, sagte Lars Tossman, Leiter des Geschäftsbereichs Kockums. “Die Visby-Korvetten haben 20 Jahre lang Pionierarbeit geleistet, und nach dem Mid-Life-Upgrade werden sie für künftige Einsätze gut gerüstet sein. Die Erfahrungen und das Wissen, das die Visby-Klasse im Laufe der Jahre gesammelt hat, werden in die Entwicklung der Visby Generation 2 einfließen.”

Die Verträge beinhalten ebenfalls eine Bedarfsanalyse. Sie sind der Beginn der Modifikationsarbeiten an den fünf Korvetten bzw. der Beschaffung der Visby-Generation 2.

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