Förderung für krisenfeste Städte

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In 13 verschiedenen Städten werden die Pilotprojekte zur Stadtentwicklung anlaufen; unter ihnen auch die Bundeshauptstadt Berlin. (Foto: BS/noelsch, pixabay.com)

Im Rahmen des Projekts “Post-Corona-Stadt” fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Projekte, die Städten zu einer krisenfesten Stadtentwicklung verhelfen sollen. Die 13 ausgewählten Pilotprojekte sollen Lösungen erproben, die bei einer erfolgreichen Umsetzung auch auf andere Städte übertragen werden können.

222 Kommunen, Vereine, Initiativen, Unternehmen und andere Akteure hatten sich um eine Förderung ihrer Projekte für die Nationale Stadtentwicklungspolitik beim BMI beworben. Im Dezember letzten Jahres konnte sich eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des BMI, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), der Länder, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Städtetages auf die Förderung von 13 Pilotprojekten einigen. Diese werden nun bis 2023 mit insgesamt 3,5 Millionen Euro unterstützt. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll die Umsetzungsphase beginnen. Dabei werden die Projekte vom BBSR fachlich betreut.

Die entwickelten Vorhaben sehen unterschiedliche Maßnahmen für die Stadtentwicklung vor. Während in einigen Städten die Strategien mit der Bezeichnung “Solidarische Nachbarschaft und Wirtschaften im Quartier” zusammengefasst werden können, werden in anderen Städten Konzepte zum Themenfeld “Öffentlicher Raum, Mobilität und Stadtstruktur” erprobt. In Frankfurt am Main und Berlin zielen die Projekte indes auf “Integrierte Stadtentwicklungsstrategien unter Berücksichtigung von Resilienzaspekten” ab. Bei allen Initiativen soll eine Zusammenarbeit von Akteuren aus Politik, Stadtverwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erfolgen.

“Sie helfen uns, Strategien zur Bewältigung der Corona-Auswirkungen zu erarbeiten und die Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu nutzen, die aus den vielfältigen Routinebrüchen infolge der Pandemie entstehen”, hebt Anne Katrin Bohle, Staatsekretärin im BMI, die Bedeutung der Projekte hervor.

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