Hacker versuchten Trinkwasser zu vergiften

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Unmittelbare Gefahr soll für die Bewohner der Kleinstadt nahe Tampa, Florida nicht bestanden haben. Dennoch beunruhigt das Vorgehen der Cyber-Kriminellen. (Foto: Skitterphoto, www.pixabay.com)

Ein Cyber-Angriff auf die Wasserversorgung der Stadt Oldsmar im US-Bundesstaat Florida konnte knapp verhindert werden. Die Angreifer hatten versucht, die Zufuhr von Chemikalien in der Trinkwasseraufbereitung zu manipulieren.

Wie US-Medien berichten, hätten die Angreifer versucht, den Natriumhydroxid-Anteil im Wasser um das 100-Fache zu erhöhen. Das konnte jedoch verhindert werden. Ein IT-Mitarbeiter soll den Angriff am Freitag bemerkt haben. Er stieß demnach auf die von außerhalb manipulierten Werte in einem System der Aufbereitungsanlage und schlug Alarm.

Natriumhydroxid wird in der Wasseraufbereitung in geringen Mengen eingesetzt, um Metalle zu entfernen. Vom örtlichen Polizeichef hieß es, dass auch ohne das frühzeitige Eingreifen des Mitarbeiters technische Sicherheitsmechanismen im Versorgungnetz die Veränderung der Zusammensetzung des Wassers registriert und Alarm gegeben hätten.

Zu Motiven und Herkunft der Täter ist bisher nichts bekannt. FBI und Secret Service wurden um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten.

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