Tarifverhandlungen für Vivantes Tochtergesellschaften

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Die Vertreterinnen der KAV Berlin und der Vivantes Tochtergesellschaften blicken optimistisch auf die weiteren Verhandlungen. (Foto: BS/TheDigitalArtist, pixabay.com)

Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Berlin, die Gewerkschaft ver.di und der Krankenhauskonzern Vivantes haben Tarifverhandlungen aufgenommen. Dabei sind Tarifverträge für die rund 1.250 Beschäftigten der Vivantes Tochtergesellschaften Verhandlungsgegenstand. Die Beteiligten äußern sich positiv zu den bisherigen Gesprächen.

“Der intensive und sachdienliche Austausch in den heutigen Tarifverhandlungen zeigt die Bereitschaft auf beiden Seiten, gemeinsam zukunftsfähige tarifliche Lösungen für die Beschäftigten der Vivantes Tochterunternehmen zu finden”, zieht die Verhandlungsführerin der KAV Berlin, Rechtsanwältin Dr. Anke Stier, Bilanz. Man sei zudem zuversichtlich für alle Beteiligten ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Auch Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personal, zeigt sich optimistisch. Sie führt die Verhandlungen für die Vivantes Tochtergesellschaften MVZ GmbH, die Rehabilitation GmbH, die VivaClean Nord und Süd GmbH und die Vivantes Gastronomie (SVL GmbH). “Wir haben heute gemeinsam mit ver.di die Weichen gestellt, um für unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vivantes Tochtergesellschaften attraktive und zeitgemäße Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu schaffen”, so Schmidt. Bisher gibt es für die Beschäftigten der Tochtergesellschaften keine Tarifbindungen. Die Corona-Pandemie stelle die Krankenhäuser zudem vor wirtschaftliche Herausforderungen. Dies gelte es ebenfalls in den weiteren Verhandlungen einzubeziehen.

Inhaltlich und zeitlich sind die Verhandlungen bereits im November letzten Jahres in einem Vorgespräch vorbereitet worden. Mitte März dieses Jahres gehen die Verhandlungen in die nächste Runde.

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