Modernisierung des Artillerieortungsradars COBRA

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COBRA ist ein deutsch-französisch-britisches Gemeinschaftsprojekt. (Foto: BS/Deutsches Heer)

Die europäische Beschaffungsbehörde OCCAR hat einen Auftrag zur Modernisierung der Cobra-Artillerieortungsradare an Hensoldt vergeben. Im Rahmen dieses Vertrages wird der Radar Target Generator (RTG) ersetzt.

Dieser ist ein Schlüsselelement der COBRA-Testumgebung, da er Echosignale von Primärradarzielen generiert. Zudem kann er im Fernbereich des Radars für die Simulation der Flugbahn der Ziele eingesetzt werden. Er dient somit der Prüfung und Verifizierung der COBRA-Systemleistung mittels reproduzierbarer Objektflugbahnen.

“Bei der neuen RTG-Version wurden geänderte Einsatzanforderungen der Nutzerländer berücksichtigt, etwa in Bezug auf den Langzeiteinsatz an festen Radarstationen, den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Systeme oder die Nonstop-Überwachung”, meldete das Unternehmen. “COBRA ist ein mobiles Radar zur Ortung feindlicher Artillerie- und Raketenstellungen und zur Vorausberechnung der Geschossflugbahnen, so dass frühzeitig Warnmeldungen ausgegeben und Schutzmaßnahmen ergriffen werden können.”

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