NATO vergibt Firefly-Auftrag

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Mit Firefly soll eine verlegefähige Kommunikationsstruktur für kleine und mittlere Hauptquartiere geschaffen werden. (Foto: BS/NCI Agency)

Die NATO-Agentur für Kommunikation und Information (NCI Agency) beschafft unter dem Namen “Firefly” verlegefähige Kommunikations- und Informationssysteme (Deployable Communications and Information Systems – DCIS) im Wert von 42 Millionen Euro. “Dieses Vorzeigeprojekt wird der NATO Response Force missionskritische Dienste über moderne verlegbare Technologie zur Verfügung stellen, die kurzfristig an jedem Ort der Welt eingesetzt werden können”, sagte Satinder Sandhu, Principal Project Manager der NCI Agency. “Andere ähnliche Folgeprojekte werden auf den Fähigkeiten und Diensten dieses Vorzeigeprojekts aufbauen.”

Das neue Firefly-System soll vor allem kleinere und mittlere Hauptquartiere der NATO Response Force (NRF) unterstützen. Hierfür wird die NCI Agency mit Unterstützung des Auftragnehmers Thales Six-GTS France ein robustes, sicheres, modulares, skalierbares und nachhaltiges DCIS-System sowie die zugehörenden Dienste entwickeln, bauen, testen und liefern. Die neuen Systeme sollen in die kryptografische Ausrüstung, die Satellitenkommunikation und die militärischen Fahrzeuge der NATO integriert werden.

“Das Projekt wird die Agilität der NATO erhöhen und die Bereitstellungszeit verkürzen, indem Prinzipien der Private-Cloud-Architektur und Funktionen wie Automatisierung und Orchestrierung implementiert werden, die die Zeit für die Konfiguration, Bereitstellung und Aktivierung von Diensten für den Soldaten deutlich reduzieren sollen”, meldete die NCI Agency. “Das neue Projekt wird auf der Arbeit basieren, die zuvor mit der Industrie geleistet wurde, um eine Architektur für ein neues DCIS zu entwickeln. Die Entwicklungsarbeit für die ‘DCIS Cube’-Architektur der Agentur wurde Hand in Hand mit führenden Industriepartnern durchgeführt.”

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