KI in der Public-Health-Forschung

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(Foto: FotoshopTofs, pixabay.com)

Anfang dieses Jahres baut das Robert Koch-Institut (RKI) ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in der Public Health-Forschung (ZKI-PH) auf. Ziel ist es, das transdisziplinäre Feld der öffentlichen Gesundheit – besser bekannt als Public Health – zu stärken und sowohl national als auch international neue Impulse zu setzen.

Durch den Einsatz KI-basierter Technologien soll ermöglicht werden, in Zukunft komplexe Datenquellen nutzbar zu machen, um beispielsweise Epidemien umfassend analysieren und Frühwarnsysteme weiterentwickeln zu können. Weitere Ziele sind die verbesserte Berechnung von Krankheitslasten oder die Visualisierung komplexer Zusammenhänge.

Gefördert wird der Aufbau des Zentrums mit Geldern aus dem “Strukturstärkungsgesetz Kohleregion” der Bundesregierung. Gemeinsam mit dem neuen RKI-Standort in Wildau soll das ZKI-PH zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Transformation der Region beitragen. Für den Aufbau der Liegenschaft sowie die Besetzung von 101 Stellen stünden Haushaltsmittel zur Verfügung, heißt es vonseiten des RKI. In unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule Wildau gelegen, stelle die dort vorhandene Expertise in den Bereichen der angewandten Biowissenschaften und Informatik eine ideale Ergänzung zur Ausrichtung des ZKI-PH dar. Kooperationsgespräche fänden bereits statt.

Der neue Standort des RKI soll schon in den nächsten Monaten bezugsfertig sein. Derzeit wird noch nach einer Leitung für das Zentrum gesucht.

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