Vier neue THW-Logistikstandorte

0
1139
Mit der "Zentralen Koordinierungsinstanz Logistik (zKiL) organisierte das Technische Hilfswerk (THW) bis Ende 2020 die Versorgung der Dienststellen des Bundes mit Schutzausrüstung. (Foto: BS/THW)

Das Technische Hilfswerk (THW) errichtet in diesem Jahr vier weitere Logistikzentren als dezentrale Reserven für Schutzmaterialien. So soll das Material in einem Katastrophenfall schnell zur Verfügung gestellt werden. Der Bund stellt für den Aufbau rund 42 Millionen Euro bereit.

Die Zentren werden im Raum Biberach, Raum Aschaffenburg, Raum Westerstede und Raum Altenburg/Nobitz entstehen. Als Auswahlkriterien dienten die zentralen Lagen und die Anschlussmöglichkeiten an Autobahnen sowie Flughäfen. Momentan wird noch nach temporären Standorten in den jeweiligen Regionen gesucht, damit der operative Betrieb schnellstmöglich beginnen kann. Für die dauerhaften Zentren identifiziert das THW und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) geeignete Standorte. Die Logistikzentren sollen von ehren- und hauptamtlichen Kräften gemeinsam betrieben werden. Für den dauerhaften Betrieb der Zentren sind außerdem zusätzliche Arbeitsplätze eingeplant.

“Mit den neuen THW-Logistikzentren wird der Bevölkerungsschutz in Deutschland weiter gestärkt. Das THW als technisch-logistische Einsatzorganisation des Bundes kann dadurch noch schneller und zielgerichteter Menschen in Notlagen helfen”, erklärte THW-Präsident Gerd Friedsam zu den Plänen.

Schon zu Beginn der Corona-Pandemie hatte das Hilfswerk mehrere Logistikstützpunkte für Schutzmaterialien aufgebaut und betrieben. Zur Versorgung der Dienststellen des Bundes mit Schutzausrüstung hatte das THW bis Ende 2020 die “Zentrale Koordinierungsinstanz Logistik” (zKiL) unterhalten. Zudem organisierte die Hilfsorganisation in mehreren Bundesländern die Verteilung und Logistik der medizinischen Schutzausstattung an die jeweiligen Bedarfsträger.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here