ÖPNV zwischen Krise und Erneuerung

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(Foto: BS/Danakenia, Public Domain Mark 1.0, www.flickr.com)

Die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 um 40 Prozent eingebrochen. Die Pandemie war jedoch nicht der einzige Grund für geringere Fahrgastzahlen.

70 Prozent nutzten den ÖPNV in geringerem Maße als vor der Pandemie, so das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts nhi2 AG unter 1.000 Befragten., Als Gründe werden zum einen der allgemeine Rückgang der Mobilität, durch Ausgangssperren und die Verlagerung von Arbeitszeiten ins Homeoffice, aber auch eine sinkende Zufriedenheit der Kunden genannt.

Um gerade Letzterem entgegen zu wirken, wurden und werden nun verschiedene Strategien in den Blick genommen, die zu einer positiven Wahrnehmung des ÖPNV in der Bevölkerung beitragen sollen. Hierzu gehören die Anschlusssicherheit und umfassende Informationsmaßnahmen. Kunden sollen möglichst auch bei Verspätungen die Sicherheit haben ihr Ziel – wenn auch auf Umwegen – zu erreichen und zudem frühzeitig über etwaige Komplikationen informiert werden.

Durch die Pandemie angestoßene Ansätze in der Digitalisierung spielen hier mit Sicherheit auch eine entscheidende Rolle für diese Erneuerungsstrategien und es wird sich zeigen welche Maßnahmen sich neben den schon bestehenden Hygienekonzepten etablieren können.

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