Zellulare Netze Verlegefähig innerhalb von vier Jahren

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Mit Zellulare Netze Verlegefähig kann die Bundeswehr künftig sichere und effiziente Kommunikationsnetze auch in Gebieten ohne Infrastruktur aufbauen. (Foto: BS/Bundeswehr/Martina Pump)

Der Vertrag zu den Zellularen Netze Verlegefähig (ZNV), mit denen Kommunikationsnetze aufgebaut werden sollen, die eine sichere Kommunikation und Datenverbindung sowohl stationär als auch verlegefähig realisieren, wurde vergangene Woche zwischen dem BAAINBw und Motorola Solutions geschlossen.

Diese neuen verlegefähigen sicherheitskritischen Netze vereinen eine TETRA (Terrestrial Trunked Radio)-Lösung mit einer LTE-Lösung zur Übertragung von Daten sowie die Lieferung von 12.500 Handsprechfunkgeräten und 4.000 Fahrzeug- und stationären Funkgeräten. Darüber hinaus ist das neue System interoperabel mit dem Digitalfunknetz der deutschen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), der NATO und der EU. Dies ermöglicht eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Krisensituationen oder bei Katastrophen, bei denen eine behördenübergreifende Kommunikation vorausgesetzt wird.

Im Rahmen des Projekts werden bis zu 120 Funksysteme bereitgestellt. Die Systeme werden in zwei Varianten ausgeführt. Bei der ersten Version (40 Systeme) werden die Komponenten für größere Nutzerzahlen und Abdeckungen/Reichweite in 20 Fuß ISO Containern eingebaut, in der zweiten Version (80 Systeme) werden die Komponenten in Betriebs-, Transport- und Lagerbehälter integriert.

Im Unterauftrag von Motorola Solutions übernimmt die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH die Integration der Gesamtsysteme beider Versionen. Zudem erstellt die ESG die projektbegleitende logistische Dokumentation und logistische Analysen.

Der Vertrag beinhaltet die Modernisierung und den Aufbau eines verlegefähigen, digitalen Kommunikationsnetzwerks innerhalb der nächsten vier Jahre.

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