10 Millionen Schnelltest als Game Changer für Berliner Schulen

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(Foto: BS/dronepicr, CC BY 2.0, www.flickr.com)

In drei Tagen geht der Infektionsschutz an Berliner Schulen und Kindergärten in eine neue Runde. Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher übernehmen dann, zusätzlich zu ihren pädagogischen Aufgaben, die Testungen vor Ort.

Das TrainTheTeachers Programm des Berliner Deutschen Roten Kreuzes soll laut Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, innerhalb von zehn Tagen über 2.000 Schulungen für Antigen-Schnelltests für das Dienstpersonal der Schulen und für Kita-Fachkräfte durchführen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin teilt mit, dass die medizinisch geschulten Lehr- und Erziehungskräfte für die Durchführung der Schnelltest von anderen Verpflichtungen freigestellt werden sollen. Derzeit gibt es noch keine näheren Angaben, wie die zusätzlichen Aufgaben von Schulen und den Kindergarteneinrichtungen aufgefangen werden.

Fällt ein solcher Antigen-Schnelltest positiv aus, muss das Ergebnis aber weiterhin durch einen weniger fehleranfälligen PCR-Test validiert werden – unter Wahrung der Vertraulichkeit. Wie datenschutzkonform eine solche Teststrategie ist, die in den Schulen und Kitas von eigenem Personal durchgeführt wird, ist derzeit noch nicht näher bekannt. Die Teilnahme an den Tests soll jedoch freiwillig sein und liegt damit im Ermessen des Einzelnen beziehungsweise der Erziehungsberechtigten.

Zukünftig sollen zudem Selbsttests, auch Laientests genannt, bei Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden. Diese können zuhause durchgeführt werden. Allerdings sind diese Laientest noch nicht offiziell vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen.

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