Übung für die Arktis

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Der Aleut kam erst im vergangenen Jahr in die russischen Streitkräfte. (Foto: BS/Russian Ministry of Defence)

Die motorisierte Schützenbrigade der russischen Nordflotte hat während eines Trainings die Taktik für Überfalloperationen in der Arktis geübt, meldete das russische Verteidigungsministerium. Die Übung habe auf einem Truppenübungsplatz im Bezirk Pechengsky im Gebiet Murmansk unter schwierigen Wetterbedingungen stattgefunden.

Ein wichtiges Element sei dabei der Einsatz des All-Terrain Vehicles (ATV) “Aleut” gewesen, der erst im vergangenen Jahr in den Streitkräften eingeführt wurde. Das Fahrzeug verfügt über einen240 PS Dieselmotor, mit dem eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bei einer Reichweite von rund 800 km möglich sein soll. Die Nutzlast der vorderen Einheit beträgt 500 kg, die für das hintere Modul sogar bis zu zwei Tonnen.

“Die Späher übten die Durchführung eines Hinterhalts sowie den Kampf und die Abwehr des Angriffs eines Scheinfeindes”, beschrieb das russische Verteidigungsministerium die Übung. “Die Fahrer der Geländewagen stürmten souverän die natürlichen Hindernisse der arktischen Waldtundra und übten auch das Fahren durch tiefen Schnee.”

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