Führung aus der Amphibie

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Das erste Führungsamphibienfahrzeug ACV-C wurde an das U.S. Marine Corps ausgeliefert. (Foto: BS/U.S. Marine Corps)

Das erste Amphibienfahrzeug (Amphibious Combat Vehicle – ACV) in der Führungsvariante (Command – ACV-C) wurde vergangene Woche an das U.S. Marine Corps geliefert. Der ACV-C verfügt über mehrere Arbeitsstationen für die Marines, um durch moderne digitale Kommunikationsmittel den Überblick auf dem Gefechtsfeld zu erhalten. Diese Arbeitsstationen greifen sogar während der Fahrt auf verschiedene unabhängige Netzwerke zu.

“Das Basisdesign und seine Nutzlast machen dieses ACV zu einer einzigartig anpassungsfähigen Plattform für die Integration zahlreicher Missionsfähigkeiten”, sagte John Swift, Direktor für amphibische Programme bei BAE Systems. “Die Marines werden hierdurch in der Lage sein, vom mobilen, geschützten ACV-C aus schnell Daten zu empfangen und zu analysieren, Gefechtsfeldoperationen zu koordinieren und Informationen zu übermitteln, um die Führung während des Einsatzes zu gewährleisten.”

Die ACV-Plattform wurde so konzipiert, dass sie leicht angepasst werden kann und Platz für neue Fähigkeiten bietet, wie z. B. die Integration von Geschütztürmen, Aufklärungssystemen, elektronischer Kriegsführung, Luftverteidigung und UAS. Das Marine Corps und BAE Systems haben das ACV-Programm mit der Auftragsvergabe im Dezember in die Serienproduktion überführt und damit den bisher wichtigsten Meilenstein erreicht, zusammen mit der Entscheidung des Marine Corps, die erste Einsatzfähigkeit (IOC) zu bestätigen. Aktuell wird an der Variante ACV-30 gearbeitet, das eine 30 mm-Kanone erhalten soll.

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