Datenpanne bei Überwachungssystem

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Datenschutz ist besonders bei den Kleinsten der Gesellschaft ein wichtiges Thema. (Foto: Esi Grünhagen, www.pixabay.com)

In Großbritannien ist eine Sicherheitslücke bei Überwachungskameras entdeckt worden, die in Kindergärten eingesetzt werden. Durch die Panne war es Dritten möglich, auf die Kameras zuzugreifen. Als Reaktion auf diesen Vorfall deaktivierte die betroffene Firma NurseryCam das Überwachungssystem.

Schon vergangenen Freitag wurde das Unternehmen auf das Datenleck aufmerksam gemacht. NurseryCam ließ verlauten, dass mit großer Wahrscheinlichkeit keine Kinder oder Mitarbeitende ohne Erlaubnis beobachtet wurden. Insgesamt wird der Service des Unternehmens in etwa 40 Kindergärten im Vereinigten Königreich genutzt.

Durch die Sicherheitslücke konnten Dritte die privaten Accounts der Eltern einsehen. Darunter ihre Nutzernamen, Passwörter, Namen und E-Mail-Adressen. Betroffen sind etwa 12.000 Nutzer.

Die Informationen wurden dem Sicherheitsberater von NurseryCam Andrew Tierney und dem Unternehmen selbst zugespielt. Die Direktorin der Sicherheitsfirma bekräftigte, dass keine Informationen nach außen gelangt seien: „Die Person, die die Schwachstelle entdeckt hat, hat bisher verantwortungsvoll gehandelt. Er teilte mit, dass er keine Absicht hätte dem Unternehmen zu schaden, sondern uns nur dazu aufforderte, die generellen Standards unserer Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen.“

NurseryCam hat sich bereits bei den betroffenen Eltern und Kindergärten entschuldigt und den Datenschutzbeauftragten informiert.

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