Interne Beratungseinheit für Berlin beschlossen

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Eine Interne Beratungseinheit soll zukunftsfähige Verwaltungsberatung schaffen. (Foto: geralt, pixabay.com)

Bereits im September 2019 hätte das Konzept der „Internen Beratungseinheit“, als Teil des „Zukunftspakt Verwaltung“, fertiggestellt und in die Berliner Entscheidungsinstanzen gegeben werden sollen. Nun wurde der Beschluss zur Umsetzung vom Berliner Senat gefasst.

Die „Interne Beratungseinheit“ soll zum einen die Vielfalt der Verwaltung abbilden und fachliche Beratungskompetenz für Veränderungsprozesse bereitstellen. Ein Punkt ist die Personal- und Organisationsentwicklung, in der Behörden und Führungskräfte unterstützt werden sollen, ein weiterer die gesamtstädtische Steuerung über Zielvereinbarungen. Damit einher geht auch die Wahrung eines Standards für Verwaltungsangelegenheiten des Landes Berlin. Im Gegenzug ist man weniger auf externe Sachverständige angewiesen.

Die politische Akzeptanz seitens der einzelnen Behörden ist jedoch noch nicht sicher. Zudem ist noch offen, welche Personen als Experten für die Beratungseinheit gewonnen werden können und wie sich dies in der internen Öffentlichkeitsarbeit und Vertrauensarbeit widerspiegelt. Die Personalgewinnung hätte laut Plan der Senatskanzlei sieben Monate in Anspruch nehmen und bereits im April 2020 abgeschlossen sein sollen.

Das Ergebnis dieses Beschlusses, inklusive der Kompensation von Sach- und Finanzmitteln, lassen sich somit frühestens im Herbst dieses Jahres absehen.

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