Steuereinbruch mit Lichtblick

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Bundes-, Landes- und Gemeinschaftssteuern entwickeln sich 2021 sehr unterschiedlich. (Foto: BS/Tim Reckmann, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Im Januar 2021 sind die Gemeinschaftssteuern um 8,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, geht dieser Rückgang auf geringere Einnahmen Umsatz und Einkommen zurück. Trotzdem verzeichnen Bund und Länder ein leichtes Einnahmenplus.

Insgesamt sind die Umsatzsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer im Vergleich zur Dezember 2020 im ersten Kalendermonat im Jahr 2021 um 13,9 Prozent eingebrochen. Auch bei der Lohn- und Körperschaftssteuer sind die Einnahmen zurückgegangen, zusammen um 4,8 Prozent. Als Grund führt das Statistische Bundesamt unter anderem entlastende Maßnahmen für Unternehmen in der Pandemie an, etwa der Verschiebung von Fälligkeitsterminen bei der Einfuhrumsatzsteuer

Parallel sind die Einnahmen bei den Bundes- und Landessteuern in diesem Zeitraum leicht gestiegen. Die Bundessteuern legten um 1,3 Prozent zu, die der Länder um 0,8 Prozent.

Im Vergleich zum Zeitpunkt vor der Krise verzeichnen die Statistiker bei den Bundessteuern einen Rückgang von 4,2 Prozent, während die Steuern der Länder ein nahezu unverändertes Niveau zum Vorkrisenmonat aufweisen.

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