Zukunftslabor gestartet

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Das neu gestartete Zukunftslabor steht in Nachfolge des Hackathons #WirVsVirus, der vor gut einem Jahr stattgefunden hat. (Foto: succo, pixabay.com)

Vergangene Woche wurde das Zukunftslabor “UpdateDeutschland” gestartet. Dabei handelt es sich um eine von ProjectTogether initiierte Plattform in der Nachfolge des Hackathons #WirVsVirus und seines Umsetzungsprogramms. Unter Schirmherrschaft des Bundeskanzleramtes, soll das Zukunftslabor innovativen Ideen durch Beratung und schnelles Testen zum Durchbruch verhelfen.

Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, gemeinsam mit Partnern auf allen föderalen Ebenen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in die Umsetzung zu bringen – das ist die Grundidee von “UpdateDeutschland”. Das jüngst gestartete Zukunftslabor der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether steht unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzleramtes und wird von den Landesregierungen Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein unterstützt. In der Nachfolge des im März letzten Jahres ausgerichteten Hackathons #WirVsVirus, steht “UpdateDeutschland” im Zeichen von Open Social Innovation und soll Lösungen, die während und vor der Corona-Krise entstanden sind, bündeln und ihnen durch schnelles Testen zum Durchbruch verhelfen. 

“Mit UpdateDeutschland wollen wir ein Zukunftslabor schaffen, in dem Herausforderungen der Zivilgesellschaft und der Verwaltung mit innovativen Lösungen zusammengebracht werden. Wir wollen sicherstellen, dass Innovationen dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden”, so Schirmherr Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts, zum Auftakt des Zukunftslabors. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, ergänzt: “Update Deutschland bietet die Chance für eine echte digitale Bewegung. Wir wollen die Schwarmintelligenz unserer Bürgerinnen und Bürger nutzen, um einen digitalen Sprung nach vorne zu machen. Deshalb laden wir alle dazu ein, Ideen für eine lebenswerte Zukunft einzubringen.“

Die Initiatoren von ProjectTogether rufen Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand dazu auf, Herausforderungen wie auch Lösungen über eine digitale Plattform einzubringen. Diese sollen vom 19. bis 21. März 2021 beim digitalen “48-Stunden-Sprint”, einem öffentlichen Match- und Hackathon, zusammengebracht werden. Vorgesehen ist ein Zusammentreffen aller Beteiligten in mehreren Handlungsfeldern, um an neuen oder bestehenden Lösungen weiterzuarbeiten. Mit der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung unterstützen bereits drei gemeinnützige Akteure UpdateDeutschland.

Noch bis zum 17. März, 12.00 Uhr, können Herausforderungen auf www.updatedeutschland.org eingestellt werden.

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