KIT warnt vor Betrug bei Schnelltests

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Bei auffallend günstigen Angeboten von sehr begehrten Produkten ist Vorsicht geboten. (Foto: mediamodifier, www.pixabay.com)

Den großen Andrang auf die neuen Corona-Schnelltests könnten Cyber-Kriminelle für sich ausnutzen. Cyber-Sicherheitsexperten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) warnen vor betrügerischen Angeboten in sogenannten Fake Shops. Diese locken Kunden mit besonders günstigen Angeboten zu sehr begehrten Produkten, die nach der Bezahlung aber nie ausgeliefert werden.

“So boten betrügerische Online-Shops in der ersten Zeit der Pandemie Desinfektionsmittel und medizinische Schutzausrüstungen an”, erklärt KIT-Forscher Dr. Peter Mayer. Eine beliebte Vorgehensweise sei dabei, Sicherheitslücken in Webseiten von Unternehmen, Vereinen oder Privatpersonen zu nutzen, indem die Täter dort eine Weiterleitung zu ihrem Fake Shop hinterlegten. Gütesiegel wie das Trusted Shop-Label seien zwar ein Indiz für Vertrauenswürdigkeit, könnten jedoch einfach von den Betrügern kopiert werden. Kunden sollten misstrauisch werden, wenn der Shop kein Impressum angibt oder als Zahlungsmittel ausschließlich Vorauskasse oder Kreditkartenzahlung anbietet.

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