Wechsel in Baden-Württemberg

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Andreas Stenger wird neuer Präsident des baden-württembergischen Landeskriminalamtes (LKA). Er tritt zum 1. Mai die Nachfolge Ralf Michelfelders an, der in den Ruhestand geht. (Foto: BS/Polizeipräsidium Mannheim)

Bei der baden-württembergischen Polizei werden zwei Spitzenpositionen zum 1. Mai neu besetzt. Das Landeskriminalamt (LKA) bekommt einen neuen Präsidenten. Zudem gibt es einen Wechsel auf der Stelle des Landespolizeidirektors. Beide Amtsübergaben erfolgen aus Altersgründen.

An der LKA-Spitze folgt Andreas Stenger auf Ralf Michelfelder, der in Pension geht. Derzeit steht Stenger noch an der Spitze des Mannheimer Polizeipräsidiums. Der 58-Jährige trat 1981 in den Polizeivollzugsdienst ein. Bis 2003 stieg Stenger bis in den höheren Dienst auf. Anschließend war er für zwei Jahre als Referent im Stuttgarter Innenministerium tätig. 2005 wurde Stenger zum Leiter mehrerer Kriminalinspektionen bei der Polizeidirektion Heidelberg berufen. 2010 wechselte er ins LKA. Dort fungierte Stenger unter anderem als (stellvertretender) Leiter des Kriminaltechnischen Instituts sowie als Leiter des Stabes und Vertreter des Präsidenten. In Mannheim ist Stenger seit 2019 tätig.

Derzeit noch in Heilbronn tätig

Neuer baden-württembergischer Landespolizeidirektor wird Martin Feigl. Der 57-Jährige trat 1981 in den Polizeivollzugsdienst ein und stieg bis 1999 über den gehobenen in den höheren Dienst auf. Danach war er Leiter des Polizeireviers Leonberg. Von 2005 bis 2011 arbeitete Feigl als Referent im baden-württembergischen Innenministerium. Anschließend leitete er die Polizeidirektion Göppingen. 2014 wurde Feigl im Polizeipräsidium Reutlingen zum Leiter des Führungs- und Einsatzstabes berufen. Seit 2019 ist er in gleicher Funktion und zugleich als Vertreter des Dienststellenleiters beim Heilbronner Polizeipräsidium tätig.

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