Vertrauen in Behörden trotz Unzufriedenheit

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Wie zufrieden ist die Bevölkerung mit der Arbeit der Behörden? (BS, AbsolutVision, pixabay.com)

Seit Jahren schwindet, laut Datenreport 2021, die Zufriedenheit mit den Möglichkeiten des E-Government. Dagegen stieg vor Ausbruch der Pandemie das allgemeine Vertrauen in die Behörden auf der Zufriedenheitsskala um 0,3 Punkte an.

Das vom Statistischen Bundesamt (Destatis) bearbeitete Kapitel “Zufriedenheit mit der öffentlichen Verwaltung” im Datenreport 2021, beschreibt, dass von 2015 zu 2019 die Zufriedenheit mit anwenderfreundlichen digitalen Angeboten stark gesunken ist. Auf der Zufriedenheitsskala, welche sich zwischen -2 und +2 bewegt, ist der Wert von 0,7 auf 0,5 gesunken.

Dennoch geben 45 Prozent der Befragten an, Internetseiten von Behörden und Ämtern zu nutzen, um Informationen einzuholen – gerade in Bezug auf komplexe Formulare und Anträge, wie bei Arbeitslosigkeit.

Als Gründe für sonstige Unzufriedenheit mit der Arbeit von Behörden nennt Destatis “lange Bearbeitungsdauer, Unmut über komplexe Verfahren, zu lange Wartezeiten, Ablehnungsbescheide, unzureichende Informationen sowie aus ihrer Sicht unfreundliches und wenig kompetentes Personal”. Insgesamt sei das Vertrauen in Behörden aber von 1,0 auf 1,3 Zufriedenheitspunkte gestiegen, und verzeichne damit die höchste Steigerung unter allen untersuchten Faktoren.

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