115 Millionen Euro für ÖPNV in Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg kompensiert Wegfall von Ticketeinnahmen durch neuen ÖPNV-Rettungsschirm. (BS, reverent, pixabay.com)

Neben der Erstattung von Schülermonatskarten in Höhe von 20 Millionen Euro, kompensiert das Land mit einem neuen ÖPNV-Rettungsschirm voraussichtliche Einnahmeausfälle für 2021.

Die Prognose des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rechnet mit 25 Prozent Einnahmerückgänge, ähnlich denen des Vorjahrs, was in Baden-Württemberg rund 350 Millionen Euro entspricht. Um die Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs vor der Pleite zu bewahren sowie Bürgerinnen und Bürgern auch zukünftig Nahverkehrsanbindungen garantieren zu können, investiert das Land rund 115 Millionen Euro. Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) begründet diesen Schritt auch damit, dass Busse und Bahnen ein unerlässlicher Bestandteil der Verkehrswende seien und diese ein zentraler Baustein für den Klimaschutz sei.

2020 wurden bereits rund 200 Millionen Euro, ergänzend zu den Bundesmitteln in Höhe von voraussichtlich 258 Millionen Euro, bereitgestellt. Hermann ergänz: “Auch von der kommunalen Seite wird in diesem Jahr ein Beitrag zur Stabilisierung des ÖPNV erwartet.” Die verbleibenden Lasten sollen fair zwischen Land und kommunaler Seite verteilt werden.

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