Schulsanierung wird Regelförderung

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Heizungen, Dächer und Schultoiletten – es gibt viel zu sanieren in Baden-Württembergs Schulen. (Foto: MichaelGaida, pixabay.com)

Baden-Württemberg entlastet Schulträger mit 100 Millionen Euro bei Sanierungsvorhaben. “Damit schaffen wir in den Schulen gemeinsam mit den Schulträgern eine zeitgemäße Lernumgebung”, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU).

Mit dem Förderprogramm für Schulsanierungen fördert das Land 127 Sanierungsmaßnahmen, die 2020 beantragt wurden. Insgesamt seien rund 400 Millionen Euro vorgesehen. Um eine kostengerechte Förderung zu garantieren, wurden zudem die Kostenrichtwerte an die allgemein gestiegenen Baukosten angepasst und um jeweils 14 Prozent angehoben.

Auch privaten Schulträgern gewährt das Land Zuschüsse zu den erforderlichen Baumaßnahmen im Rahmen der Schulbauförderung.

Landtagsabgeordneter Dr. Bernd Murschel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) begrüßt die Entscheidung: “Der Sanierungsbedarf ist ohne Frage dringend und groß. Fenster und Dächer müssen renoviert, Schultoiletten saniert, Heizungen erneuert oder in Barrierefreiheit und Wärmedämmung investiert werden.”

Um diese Aufgabe zu bewältigen, stellt das Land insgesamt im Doppelhaushalt 2020/2021 rund 400 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung. Von 2017 bis 2019 wurden bereits 476 Millionen Euro investiert.

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