Schutz von ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen ausgeweitet

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Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr sollen in Baden-Württemberg besser abgesichert werden. (Foto: BS/Klawon)

Die Leistungen im Falle eines Unfalles bei der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit wurde in Baden-Württemberg für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr erweitert. Dies gab der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) bekannt. Die zusätzlichen Leistungen werden rückwirkend zum 1. Januar 2020 erhöht.

Freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer sind durch die gesetzliche Unfallversicherung für gesundheitliche Schäden aufgrund eines Einsatzes bereits abgesichert. Das Land Baden-Württemberg ergänzt nun diese Absicherung. “Diese zusätzlichen Leistungen des Landes haben wir nun rückwirkend zum 1. Januar 2020 erhöht. Gleichzeitig ist durch die Bezugnahme auf die jährlich angepasste Bezugsgröße in der Sozialversicherung eine Dynamisierung aller Leistungen eingeführt worden, damit eine kontinuierliche Anpassung der Leistungen an das durchschnittliche Entgeltniveau gewährleistet ist”, erklärte Strobl dazu. Das Innenministerium stellt Geld für Schäden bereit, für die es keine Entschädigungsansprüche nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) VII gibt. Außerdem fallen unter die zusätzlichen Leistungen des Landes Zuschläge beim Verletzten- oder Übergangsgeld sowie bei der Rente. Zudem können nun auch nicht-verheiratete Lebenspartnerinnen oder -partner im Todesfall der Einsatzkraft eine Einmalzahlung erhalten. Diese Regelung wurde schon in einigen anderen Bundesländern, wie Schleswig-Holstein, eingeführt.

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