Bayern besonders digital

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In der Nutzung und Anwendung von Internetprogrammen, sind die Bayern aufgeschlossener im Vergleich zum Bundesbürger. (Foto: Free-Photos, www.pixabay.com)

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt zeigt sich, dass Bayerns Bürgerinnen und Bürger besonders häufig digitale Formate nutzen. Die Bayrische Digitalministerin Judith Gerlach begrüßt diese Entwicklung: “Die Bayern sind Internet-Poweruser: aktiv, kompetent und aufgeschlossen”.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Initiative D21. Fast 3 von 4 Bayern kaufen zum Beispiel regelmäßig ein und etwa die Hälfte konsumiert On-Demand oder Streaming-Dienste. Etwa ein Viertel der bayrischen Bevölkerung nutzt Online-Verwaltungsleistungen. Bei all diesen Kategorien liegen die Bayern über dem Bundesdurchschnitt. Das freut die Digitalministerin: “Die Bayern sind bei allen abgefragten Online-Anwendungen überdurchschnittlich aktiv. Diese Technologieoffenheit in Bayern ist eine hervorragende Ausgangslage für die digitale Transformation.”

Dieser Trend zeigt sich auch in der Nutzung digitaler Anwendungen. 83 Prozent der Bürger sind in der Lage eine Internetrecherche durchzuführen (Deutschland: 76 Prozent) und fast jeder zweite (44 Prozent) gibt an eine Videokonferenz einrichten zu können (D: 36 Prozent). Insgesamt sind die Bayern beim digitalen Wandel positiv gestimmt: Etwa 66 Prozent meinen, dass sie persönlich insgesamt von der Digitalisierung profitieren (D: 56 Prozent).

Unterschiede gibt es vor allem in der Alters- und Bildungsstruktur. Der Grad der Digitalisierung (0-100) ist bei den 14- bis 29-Jährigen um 36 Punkte höher als bei den über 65-Jährigen. Die besser gebildeten liegen 22 Punkte über den weniger gebildeten. Beim Geschlecht gibt es auch geringe Unterschiede: Männer haben einen etwas höheren Digitalisierungsgrad als Frauen (plus acht Punkte).

Gerlach zieht ein positives Fazit unter diese Resultate: “Diese Ergebnisse sind für uns Ermutigung und Auftrag zugleich. Es ist sehr erfreulich, dass die Bayern überwiegend die Chancen der digitalen Möglichkeiten sehen und diese auch nutzen.”

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