How to Fußgänger

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Fußgängerwege bekommen in Lockdown-Zeiten eine ganz neue Bedeutung. Der Fußverkehrs-Check aus BW bringt Fußverkehrsförderung in die Kommunen. (Foto: MichaelGaida, pixabay.com)

Kommunen in Baden-Württemberg können sich für eine neue Runde “Fußverkehrs-Check” anmelden: Welche Stärken und Schwächen haben die Fußwege im Ländle und wie können sie künftig attraktiver und sicherer gestaltet werden?

Das Projekt “Fußverkehrs-Check 2021” soll der Weg zu Fuß stärker ins allgemeine Bewusstsein rücken und auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zugeschnittene Konzepte entwickeln. Dafür analysieren Expertinnen und Experten gemeinsam mit kommunaler Politik und Verwaltung die Fußverkehrssituation in den teilnehmenden Kommunen. Die Kosten für die Umsetzungen werden vom Land Baden-Württemberg, die inhaltliche Unterstützung vom Karlsruher Fachbüro Planersocietät übernommen.

Eine Fachjury wählt jedes Jahr aus allen Bewerbungen zehn Kommunen für das Projekt aus. In den letzten Jahren haben sich immer rund 60 Kommunen für die Teilnahme beworben. Für die Auswahl wurden die Kriterien Motivation, Mehrfachbewerbungen sowie möglichst unterschiedliche Themen, Zielgruppen und Rahmenbedingungen in der jeweiligen Kommunen angewandt.

Dieses Jahr steht unter dem Motto „Mehr Miteinander im Straßenverkehr“. Bis zum 30.4.2021 können sich sowohl Kommunen bewerben, die bereits eigene Fußverkehrsförderungskonzepte umsetzen als auch Kommunen, die erst anfangen das Zufußgehen zu fördern.

“Mit den Fußverkehrs-Checks wollen wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden daran arbeiten, Konflikte zwischen Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern zu moderieren und zu lösen”, so Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen).

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