Nachhaltigkeit durch Digitalisierung

0
494
(Foto: ColinN00B, pixabay.com)

Mehr Digitalisierung bedeutet weniger CO2 Emission, lautet das Votum des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom). So spart Deutschland bis zu 129 Megatonnen CO2 bis 2030.

“Die öffentliche Verwaltung hängt am weitesten hinterher, hätte also das größte Potential”, meint Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom Hauptgeschäftsführer. Eine Option die CO2 Emissionen zu verringen, wäre den Gang zur Behörde überflüssig zu machen. Durch vermehrte Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung könnten viele Bürgeranliegen digital abgewickelt werden.

Selbst wenn man die Emissionseinsparung mit den CO2 Emissionen, die für eine stärkere Digitalisierung anfallen, gegenrechnet, könne man bis 2030 zwischen 33 und 49 Prozent zum Klimaziel von 262 Megatonnen CO2 Einsparung beitragen. Laut Einschätzung von Rohleder wäre für die nächste Legislatur wichtig, die Hälfte der Fördergelder an Maßnahmen zu binden, die sowohl die Digitalisierung als auch den Klimaschutz im Blick haben.

Betrachtet man beispielsweise die klimatischen Effekte der Wärmeemission kommunaler Rechenzentren, lässt sich nur durch vorzeitige Planung eine großflächige Wärmeableitung für Versorgungszentren umsetzen. Eine kosten- und energieeffiziente Installation in schon bestehende Strukturen ist kaum umsetzbar.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here