Stufenplan zur Wiederaufnahme des Präsenzdienstes

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Mit einem Stufenplan empfiehlt das schleswig-holsteinische Innenministerium die Wiederaufnahme des Dienstbetriebes. (Foto: BS/Gerd Altmann, pixabay.com)

Das Innenministerium in Kiel hat in Absprache mit dem Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (LFV SH) seine Empfehlungen zur Wiederaufnahme des Präsenzdienstes der Feuerwehren sowie den Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes aktualisiert. Der Stufenplan orientiert sich an der angewandten Regelung aus dem vergangenen Frühjahr.

Die Empfehlung sieht drei Stufen vor, die sich an den durchschnittlichen regionalen Inzidenzwerten orientieren, die die jeweiligen zuständigen Gesundheitsbehörden ermitteln. Mit der Empfehlung seien regionale, an die Infektionsentwicklung angepasste Regelungen möglich, heißt es aus dem Innenministerium.

Bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 empfiehlt das Innenministerium, dass Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen maximal in Gruppenstärke abgehalten werden. Während des Dienstes sollen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine medizinische Mund Nasen Bedeckung und die allgemeinen Hygieneregeln einhalten. Auf einen gemütlichen Dienstausklang soll verzichtet werden.

Ab Stufe Zwei, einem Inzidenzwert zwischen 35 und 50, können Übungen mit maximal zwei Gruppen unter Einbehaltung der üblichen Hygieneregeln absolviert werden. Bei einem Inzidenzwert von weniger als 35 empfiehlt das Ministerium Dienste mit maximal 40 Teilnehmern. Dennoch sind alle weiteren Regeln, die Hygiene und Maskentragepflicht betreffen, bei zuhalten.

Bei allen Stufen ist eine Anwesenheitsliste zu führen. Die Empfehlungen erstrecken sich außerdem auch auf Dienste der Jugend- und Kinderfeuerwehren. Dafür werden jedoch eine feste Gruppenzuteilung und eine maximale Gruppengröße von zehn Personen vorausgesetzt. Die endgültige Entscheidung über den Dienstbetrieb haben jedoch die jeweiligen Träger der Feuerwehr in Abstimmung mit der zuständigen unteren Katastrophenschutzbehörde.

“Die Feuerwehren arbeiteten auch in Zeiten des Lockdowns mit einem hohen Ausbildungsstand und mit viel Professionalität die anfallenden Einsätze ab. Zu keinem Zeitpunkt war die Einsatzfähigkeit gefährdet. Aber Feuerwehrdienst lebt vom Miteinander und dem persönlichen Austausch. Und nach dem zweiten Lockdown und einem eingeschränkten Dienst im Sommer 2020 schieben wir nunmehr einen riesigen Berg an Fortbildungen, Grundausbildungen und nötigen praktischen Übungen vor uns her, den es nun abzubauen gilt”, erklärte Landesbrandmeister Frank Homrich zu den Empfehlungen.

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