“Gemeinsam interkulturell stark”

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"Gemeinsam interkulturell stark" soll Vorurteile und Berührungsängste zwischen Polizei und Geflüchteten abbauen. (Foto: BS/ truthseeker08, pixabay.com)

25 Polizisten und 22 Flüchtlinge sind im Rahmen des Projekts “Gemeinsam interkulturell stark” der Münchner Polizei zu “Kulturmoderatoren” ausgebildet worden. Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein “BrückenBauen” und weiteren Partnern war das Projekt 2019 initiiert worden. Es soll zu einem gemeinsamen Dialog zwischen Polizei und Geflüchteten beitragen.

“Unsere neuen Kulturmoderatoren sorgen in Flüchtlingsunterkünften für mehr Vertrauen in die Polizei und vermitteln wichtige Themen der Kriminal- und Verkehrsprävention”, fasst Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Aufgaben der Absolventen der Ausbildung zusammen. Die Kulturmoderatoren sollen das interkulturelle Miteinander stärken und dafür in Flüchtlingsunterkünften den Raum für Begegnungen und Dialoge schaffen. Für den Münchner Polizeipräsidenten Thomas Hampel ist das Projekt “ein innovativer Meilenstein bei der polizeilichen Integrations- und Präventionsarbeit”. Die Kulturmoderatoren sollen Geflüchteten dabei auch die rechtsstaatliche Rolle der Polizei vermitteln. Geflüchtete sollen keine Scheu entwickeln, sich in Notsituationen aktiv an die Polizei zu wenden. Angst soll abgebaut, Vertrauen geschaffen werden. “Ziel ist, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen respektvoll, friedlich und sicher miteinander zusammenleben”, so Herrmann.

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