Impfungen in Bayern fortgesetzt

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Bei Bayerns Polizei wurden die Impfungen gegen das Corona-Virus fortgesetzt. (Foto: Alexandra_Koch, pixabay.com)

Nachdem die Europäische Arzneimittelagentur EMA den Astra Zeneca-Impfstoff gegen das Corona-Virus wieder als unbedenklich eingestuft hat, sind die Impfungen mit dem Vakzin bei der Bayerischen Polizei wiederaufgenommen worden. In allen vier polizeilichen Impfzentren in Eichstätt, Dachau, Königsbrunn und Sulzbach-Rosenberg werden die Beschäftigten wieder immunisiert.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) berichtete von einer hohen Akzeptanz des Impfstoffes: “Erste Rückmeldungen zeigen, dass die Polizistinnen und Polizisten sich nicht durch die Diskussionen um die Sicherheit des Impfstoffs und durch das vorläufige Aussetzen der Impfungen verunsichern lassen. Die Termine werden alle wahrgenommen.” Der Ressortchef bekräftigte, dass er keine Zweifel an der Qualität des Vakzins habe: “Ich weiß, dass Astra Zeneca wichtig ist, um den Weg aus der Pandemie zu finden. Denn eines ist klar: Impfen ist die effektivste Maßnahme, um die gefährliche Pandemie hinter sich lassen zu können.” Ziel bleibe, so rasch wie möglich allen Polizeibeamtinnen und –beamten in Bayern eine Impfung anzubieten.

Die Kräfte werden dabei nicht nur in den polizeilichen Impfzentren immunisiert. Es gibt – als zweite Säule – darüber hinaus das sogenannte Hop-On-Verfahren des Landesgesundheitsministeriums. Dabei nehmen Polizeibeamte kurzfristig möglich gewordene Immunisierungsangebote in den kommunalen Impfzentren wahr. Bislang wurden bei der Bayerischen Polizei mehr als 15.000 Beschäftigte und damit über ein Drittel der insgesamt rund 44.000 Beschäftigten bereits einmal geimpft.

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