Rückgang von Gefahrenmeldungen

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Der längste Stau Baden-Württembergs konnte mit 30 Kilometern auf der A6 erfasst werden; im Vorjahr hatte der Rekord bei 40 Kilometern gelegen. (Foto: BS/ SD-Pictures, pixabay.com)

Die Landesmeldestelle für den Verkehrswarndienst Baden-Württembergs hat die Jahresbilanz für das vergangene Jahr veröffentlicht. Mit 46.805 Verkehrs- und Gefahrenmeldungen wurden knapp 4.400 weniger als im Vorjahr verzeichnet. Ursächlich dafür ist auch die Verringerung des Verkehrs während der Corona-Pandemie.

Die Anzahl der Fahrer, die auf einer Fahrbahn in die falsche Richtung unterwegs waren, verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr. Dementsprechend sank auch die Anzahl der damit im Zusammenhang stehenden Unfälle. Jedoch konnte bei der Anzahl an Fahrradfahrern auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen ein leichter Anstieg verzeichnet werden. Zudem waren mit 3.500 erfassten Fällen vermehrt Tiere Ursache für Meldungen. Die Summe der verzeichneten Gegenstände auf Fahrbahnen fiel indes niedriger aus als im Vorjahr.

Mit über 30.000 Meldungen waren die Autobahnen am häufigsten von Gefahren und Verkehrsstörungen betroffen. Während der größte Stau mit einer Länge von 30 Kilometern in Folge eines Unfalls auf der A6 Nürnberg – Mannheim zu verzeichnen war, waren die A5 und A8 aufgrund von Baustellen insgesamt am stärksten von Verkehrsstörungen betroffen.

“Die Zahlen belegen deutlich, die Landesmeldestelle für den Verkehrswarndienst leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg: engagiert und kompetent”, fasst Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Bilanzierung zusammen.

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