Berlin setzt auf Bürgerbeteiligung

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Mit einer Plattformlösung will die Bundeshauptstadt Berlin ihre Bürgerschaft in die Smart City-Planung einbinden. (Foto: scholty1970, pixabay.com)

Bei der Erarbeitung seiner Smart City-Strategie setzt die Bundeshauptstadt Berlin auf Mitwirkung und Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit dem Berliner Senat hat das CityLAB unter “mein.berlin.de” ein Online-Angebot eingerichtet, auf der Ideen zur Stadt von morgen eingereicht werden können.

“Nicht Technologie soll die Stadt treiben, die Digitalisierung soll helfen, Berlin menschengerecht und gemeinwohlorientiert zu gestalten. Wie wir das erreichen, wollen wir mit den Berlinerinnen und Berlinern erarbeiten. Deshalb liegt der Ball zunächst bei Ihnen, bei der ganzen Stadtgesellschaft. Beteiligen Sie sich!”, appelliert Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung in der Senatskanzlei. Durch das Beteiligungsverfahren auf “mein.berlin.de” wolle man alle Berlinerinnen und Berliner in die Zukunftsgestaltung miteinbeziehen. Die Vielfalt der Stimmen sei außerdem ein Garant dafür, dass die Heterogenität der Stadt mit ihren unterschiedlichen Interessen für die Zukunftsplanung abgebildet sei, betont man in der Senatskanzlei. Dabei sollen sowohl die Hindernisse verdeutlicht als auch Herangehensweisen benannt und zukünftige Generationen mitbedacht werden. Aktuell ist die Befragung auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Polnisch, Russisch und Türkisch verfügbar.

Im Rahmen der zweiten Staffel des vom Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ausgerollten Förderprogramms “Modellprojekte Smart Cities“  wurde Berlin im September 2020 als eines von bundesweit 32 Modellprojekten für eine Förderung ausgewählt. In der aktuellen Konzeptphase, die voraussichtlich bis Mai 2021 gehen wird, soll einZukunftsbild entstehen, das Rahmenbedingungen, Leitgedanken, Prinzipien und übergreifende Zielsetzungen beinhaltet. In der darauffolgenden Ausarbeitungsphase soll aus dem Zukunftsbild eine Strategie erarbeitet werden, die ab Januar 2022 bis Ende 2026 in die Umsetzung geht.

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